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Manfred Lucha möchte die Impfkampagne fördern

Baden-Württembergs Gesundheitsminister lädt zum Gipfel: Lahmende Impfbereitschaft

Mehr als 40 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg sind voll geimpft. Doch nach dem großen Run auf die Termine fehlen nun die Impfwilligen. Bringt ein Gipfel neue Ideen?

Gesundheitsminister Manfred Lucha setzt auf Vor-Ort-Impfangebote. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Mit einem Spitzentreffen will das Sozialministerium die lahmende Impfbereitschaft in Baden-Württemberg ankurbeln. Heute will Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) unter anderem mit Vertretern von Kommunen, Ärzte-, Industrie- und Handwerksverbänden diskutieren, wie Unentschlossene besser erreicht werden können.

Die meisten Menschen, die unbedingt eine Impfung wollten, seien mittlerweile geimpft, schrieb Lucha in der Einladung zu dem kurzfristig angesetzten digitalen Treffen. Nun brauche es gezielte Angebote und Informationen, um weitere Menschen zu überzeugen. Es sei unter anderem eine landesweite Aktionswoche im Juli geplant. Außerdem will das Land gezielte Vor-Ort-Impfangebote schaffen.

Stockende Impfbereitschaft und ungenutzte Impftermine in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gelten nach Angaben des Sozialministeriums 43,3 Prozent der Bevölkerung als vollständig geimpft (Stand Mittwoch). Mehr als 55 Prozent haben bisher eine Impfung erhalten. Zuletzt hatte es immer wieder Berichte über eine stockende Impfbereitschaft und ungenutzte Impftermine gegeben.

Aus Sicht des Robert Koch-Instituts sollten im Kampf gegen die Delta-Variante mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Menschen ab 60 Jahren vollständig geimpft sein.

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