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Oberstufe in Corona-Zeiten

Bei angehenden Abiturienten können sich Schulen keinen längeren Unterrichtsausfall leisten

Jeder Punkt zählt für die Abitur-Note, fast alle belegten Kurse müssen die Schüler abrechnen: In der Oberstufe müssen die Gymnasien liefern. Der Philologenverband geht davon aus, dass höchstens exotische Leistungsfächer der Corona-Krise zum Opfer fallen.

Abschluss auf engem Raum: Obwohl das Schuljahr erst beginnt, stehen die kommenden Abiturienten schon jetzt im Fokus. Foto: Tobias Kleinschmidt/dpa

Corona hin oder her – in der gymnasialen Oberstufe kann es sich das Land eigentlich nicht leisten, dass der Unterricht in einzelnen Fächer auf längere Zeit ausfällt. Die Abiturienten sind an das bundesweite 900-Punkte-System gebunden. Sie müssen für die Abiturnote fast alle belegten Fächer abrechnen.

Wie soll das funktionieren, wenn Lehrer freigestellt sind, weil sie zur Corona-Risikogruppe zählen?

„Einen Kurs komplett im Fernunterricht anzubieten, wäre nicht die ideale Lösung“, räumt ein Sprecher von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ein. „Es kann sein, dass einzelne Stunden so angeboten werden – entscheidend ist aber die Lage an der einzelnen Schule.“

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