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Markt mit Perspektiven?

Cannabis auf Rezept: Firma aus St. Leon-Rot war früh im Geschäft

Seit über drei Jahren können Patienten in Deutschland Cannabis auf Rezept bekommen. Seither steigt die Nachfrage rasant. Während medizinische Fragen offen bleiben, hoffen ausländische Firmen auf das große Geschäft. Auch eine badische Firma mischt mit.

Für legale Zwecke: In dieser Schweizer Anlage werden Hanfpflanzen ganz offiziell angebaut. Foto: Alexandra Wey picture alliance/dpa

Der Web-Auftritt der Firma „Spectrum Therapeutics“ im badischen St. Leon-Rot erinnert an einen dieser großen Schweizer Pharmakonzerne. Helle Farben, klare Schrift. Im Mittelpunkt steht ein einzelnes Medikament. Es gibt Info-Bereiche für Ärzte und Patienten sowie persönliche Geschichten und Forschungsberichte für den interessierten Laien. Alles wirkt schlicht, clean und sehr seriös.

Apotheke statt Coffeeshop

Auf den ersten Blick passt das so gar nicht zum Bild, das wohl die meisten Menschen vom hier beworbenen Stoff haben. Für viele ist Cannabis noch immer ein Produkt, das eher in schummrigen holländischen Coffeeshops als in einer ordentlichen deutschen Apotheke verkauft wird.

Seit über drei Jahren aber können sich Patienten auch hierzulande ihr medizinisches Cannabis ganz regulär vom Hausarzt verschreiben lassen. Seither erlebt das Mittel einen Boom. Ausländische Firmen kommen nach Deutschland in der Hoffnung auf das große Geschäft, immer mehr Patienten wollen Cannabis-Therapien und Ärzte, Apotheken und Krankenkassen erleben eine große Nachfrage.

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