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Kommunen kritisieren Land

Chaos um Corona-Regeln: In der Rastatter City herrscht Maskenpflicht, in der Karlsruher Kaiserstraße nicht

Baden-Württembergs Landesregierung hat eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen verhängt. Doch die Regelung ist so schwammig formuliert, dass selbst diejenigen, die sie durchsetzen sollen, Probleme haben. Kommunale Ordnungsämter fordern Klarheit.

Menschen gehen mit Schutzmasken durch die Fußgängerzone. Angesichts steigender Infektionszahlen hatte das Landeskabinett am vergangenen Freitag schärfere Regeln beschlossen. Foto: Oliver Berg/dpa

Beim Einkaufsbummel gehört die lässig am Handgelenk baumelnde Corona-Maske längst zum gewohnten Accessoire. Denn seit Mai gilt in Läden die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Nun hat die Landesregierung die Regeln verschärft: Die Masken sollen nicht mehr nur in den Geschäften, sondern auch im Freien getragen werden, zumindest in Einkaufsmeilen und auf belebten Plätzen.

Doch der Haken ist: Die Verordnung ist so unscharf formuliert, dass sie ganz unterschiedlich ausgelegt wird. Und das nicht von betroffenen Bürgern, sondern von denjenigen, die die Regeln durchsetzen sollen: den kommunalen Ordnungsbehörden.

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