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Betreuer fürchten Impf-Neid

Quote der Impfwilligen bisher gering: Die Angst der Flüchtlinge vor der Corona-Impfung

Sie gelten als gesondert gefährdet und sollten deshalb früh gegen Covid geimpft werden: Asylsuchende, die in engen Flüchtlingsunterkünften wohnen. Doch bisher fehlte es an Impfstoff – und an der Bereitschaft, sich der Impfung auszusetzen.

Beengte Wohnverhältnisse begünstigen die Covid-Seuche: Menschen, die in solchen Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge leben, sollen deshalb möglichst früh geimpft werden. Doch die Aktion läuft schleppend an. Foto: Uwe Anspach/dpa

Sieben Quadratmeter pro Person. So viel – oder so wenig – Wohnraum stehen Flüchtlingen in baden-württembergischen Gemeinschaftsunterkünften zu. In solcher Enge können sich Menschen leichter mit dem Coronavirus anstecken als in komfortablen Einfamilienhaus-Vierteln.

Genau deshalb sollten Flüchtlinge und Asylbewerber auch relativ schnell geimpft werden. Doch Flüchtlingshelfer stellen fest: Viele dieser impfberechtigten Menschen wollen den schützenden Piks gar nicht.

„Die Impfbereitschaft bewegt sich zwischen 20 und 30 Prozent“, sagt Iska Dürr, Fachbereichsleiterin Bildung und Soziales bei der Stadt Baden-Baden. „Und nach allem, was ich höre, ist Baden-Baden da keine Ausnahme. Es soll landesweit ähnlich sein.“ Es kursierten „komische Theorien“.

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