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Ausnahmen von Kontaktverboten

Streit um Rechte von Geimpften: Altersmediziner verklagt Bundesregierung

Ein Gerontopsychiater aus Darmstadt und ein Anwalt aus Freiburg möchten erreichen, dass die Regeln der Bundes-Notbremse für vollständig gegen Corona geimpfte Menschen nicht länger gelten sollen: Es geht um Kontaktverbote, aber auch um das Recht, eine Ferienwohnung zu mieten.

Kämpft für Freiheiten für Geimpfte: Altersmediziner Johannes Pantel sorgt sich vor allem um die älteren Menschen in der durch die Pandemie bedingten Isolation. Foto: Christoph Rau

Es ist ein Gesprächsthema im Familienkreis: Ein seit 60 Jahren verheiratetes, vollständig gegen Corona geimpftes Ehepaar möchte bald mit den ebenfalls geimpften Kindern und Enkeln seine Diamantene Hochzeit feiern – und stößt bei seinen Planungen auf corona-bedingte Beschränkungen der Bundes-Notbremse.

„So geht es vielen älteren Menschen, die geimpft sind und trotzdem zu Hause bleiben müssen“, sagt Johannes Pantel. „Ich frage mich, was das soll.“ Der Gerontopsychiater aus Darmstadt hat die Bundesregierung vor dem örtlich zuständigen Verwaltungsgericht Berlin verklagt.

„Es geht um alle eingeschränkten Rechte, vor allem um die Kontaktbeschränkungen und die Ausgangsverbote“, erklärt er im Gespräch mit den BNN. „Man sollte Geimpfte gar nicht mehr einschränken, in keinem Bereich“, ist Pantel überzeugt. „Ich bin der Meinung, dass man ein Grundrecht nicht weiter verweigern darf, wenn die sachliche Grundlage dafür entfällt.“

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