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Verzögerte Lieferung

Impfstart in den Hausarzt-Praxen: Hoffnung auf mehr Impfstoff und Ärger der Privatärzte

Die Hausärzte sollen nun flächendeckend impfen. Doch noch warten sie auf den Impfstoff. Und Privatärzte ärgern sich: Sie sind ebenso wie Betriebsärzte für das Impfen derzeit nicht vorgesehen.

Hausärzte im Einsatz: In den Praxen wird seit dieser Woche großflächig geimpft. Schon konnten einige Hausärzte in Baden-Württemberg im Rahmen eines Modellprojektes Impfstoff verabreichen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

„Wir müssen impfen, impfen, impfen.“ Die Worte von Kassenärzte-Chef Andreas Gassen würden zahlreiche Menschen unterschreiben. Doch erst mal heißt es: warten, warten, warten. Hausärzte haben Impfstoff bestellt und hätten ihn gerne schon direkt nach Ostern verabreicht. Durch die Feiertage verzögerte sich die Lieferung – nun sollen sie am Mittwoch oder Donnerstag mit dem Impfen beginnen.

18 Impfdosen stehen pro Arzt zur Verfügung, sagt Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Es sind weniger Impfdosen als benötigt.

„Wir könnten in den Arztpraxen locker 500.000 bis 600.000 Impfungen pro Woche machen“, sagt Sonntag. Auch bundesweit ist der Bedarf höher: Die Hausärzte bestellten laut Gesundheitsministerium 1,4 Millionen Impfdosen, ausgeliefert wurden 940.000.

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