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Interaktive Karte

Corona-Infektionszahlen: Wo sich die Lage entspannt

Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus gehen zurück. Die aktuelle Lage für Baden-Württemberg im Überblick: Wo sich die Lage jetzt entspannt.

In welchen Landkreisen ist die Corona-Lage kritisch? Unsere interaktive Grafik zeigt es. Foto: ©Levan – stock.adobe.com/Bodamer/BNN

Der zweite Lockdown zeigt Wirkung. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Neuinfektionen stark gesunken - von 124 Anfang Januar auf unter 50 Mitte Februar. Mittlerweile liegen die meisten Kreise unter dem Schwellenwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu bringen, haben sich Bund und Länder auf drei Grenzwerte geeinigt. Dabei wird immer die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) berücksichtigt:

  • Ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen tritt eine Vorwarnstufe in Kraft. In dieser sind die Stadt- und Landkreise angehalten, erste Maßnahmen zu treffen: Krisenstäbe werden einberufen, das Personal im Gesundheitsamt aufgestockt oder andere Möglichkeiten zur Eindämmung und Kontaktverfolgung geschaffen. Stadt- und Landkreis Karlsruhe wollen dagegen schon bei einer 7-Tage-Inzidenz von 20 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergreifen. Zugleich gilt die Marke von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner als Richtschnur für nachhaltige Lockerungen, sofern dieser Wert über mehrere Tage unterschritten wird.
  • Ab 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner sollte eine „Notbremse“ die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen: Mit verschärften Kontrollen, Verboten von privaten Feiern oder Schließungen von öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kitas sollte gewährleistet werden, dass die Nachverfolgung von Infektionsketten aufrecht erhalten werden kann. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen sind dann möglich.
  • Nachdem die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen im Spätherbst zeitweise auf mehr als 20.000 pro Tag kletterten, einigten sich Bund und Länder am 4. Dezember auf einen neuen Grenzwert: Überschreitet ein Stadt- oder Landkreis die Marke von 200 Infektionen je 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von 7 Tagen, sollen Maßnahmen ergriffen werden, die über Einschränkungen der jeweils aktuellen Corona-Verordnung hinaus gehen. So war beispielsweise der Corona-Hotspot Pforzheim Anfang Dezember von Ausgangssperren betroffen, bevor sie Mitte Dezember schließlich bundesweit eingeführt wurden.

Je nachdem, wie lokal begrenzt ein Ausbruch ist, können sich die Maßnahmen der Behörden auf einzelne Einrichtungen, beispielsweise Pflegeheime oder Betriebe, beschränken. Sie können aber auch allgemeine Einschränkungen wie Schulschließungen oder Mobilitätsbeschränkungen umfassen, wenn die Infektionsketten unklar sind. Die Maßnahmen müssen aufrechterhalten werden, bis der Grenzwert mindestens 7 Tage lang unterschritten wird.

Die aktuelle Lage in allen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs sehen Sie in unserer täglich automatisch aktualisierten Karte. Mit einem Klick auf Ihren Landkreis erhalten Sie detaillierte Informationen.

In unserer automatisch aktualisierten Tabelle können Sie gezielt nach einzelnen Landkreisen suchen.

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