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Bier von hier

Den regionalen Brauern fehlt der badische Hopfen

Ist Bier von hier wirklich regional? Wasser und Gerste gibt es in Baden genug. Um komplett badisches Bier zu brauen, müsste man aber am Rhein Hopfengärten anlegen. Ein Karlsruher Brauer sagt: Die Gespräche laufen.
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Das Wasser liegt tief im Boden unter Karlsruhe. Die Gerste wächst in Muggensturm und rund um den Knielinger See. Regionaler als Bier von hier kann ein Lebensmittel kaum sein. Wäre da nicht das Problem mit dem Hopfen.

„Wir verhandeln seit langem mit der Stadt Karlsruhe, der das Hofgut Maxau gehört, ob man dort nicht auch Hopfengärten anlegen könnte.” Überall wo Spargel wächst, wächst auch Hopfen, erklärt Wolfgang Scheidtweiler, Inhaber der Karlsruher Hatz-Moninger-Brauerei. „Damit wäre Baden als Anbaugebiet ideal. Ich hätte sehr gerne badischen Hopfen.”

Bislang kommt der Hopfen fürs Karlsruher Bier aus Bayern und Württemberg

In seiner Rastatter Brauerei „Franz” verwendet Scheidtweiler auch Hopfen aus dem Elsass. Schon daran sehe man, dass die Region geeignet wäre für den Hopfenanbau. Doch solange im Karlsruher Westen noch keine Hopfenstangen stehen, greift Scheidtweiler für seine Karlsruher Biere auf Zutaten aus Württemberg und Bayern zurück. „Momentan kommt unsere Hopfen vakuumverpackt und in pelletierter Form aus Tettnang und aus der bayerischen Hallertau.”

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