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Ministerien in der Kritik

Ärger um Expo-Pavillon in Dubai wird teuer für den Steuerzahler

Warum mal Chinesen und mal Glücksspieler den Baden-Württemberg-Pavillon auf der Expo retten sollten – und warum das nun der Steuerzahler übernehmen darf. Über einen kuriosen schwäbisch-badischen Wirtschaftskrimi mit Gschmäckle.

Kritische Fragen: Stefanie Hinz, Polizeipräsidentin des Landes und damals verantwortliche Abteilungsleiterin, musste sich bereits vergangenes Jahr dem Untersuchungsausschuss des Landtags zum Streit um einen Pavillon für die Expo in Dubai stellen. Foto: Marijan Murat/dpa

Spätestens ab August 2019 stand den Initiatoren der Pläne für einen eigenen Baden-Württemberg-Pavillon auf der Weltausstellung Expo in Dubai das Wasser bis zum Hals.

Das Vertrauen des vom grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann geführten Stuttgarter Staatsministeriums in das Projekt und dessen Initiatoren – die Ingenieurkammer Baden-Württemberg, das Stuttgarter Fraunhofer Institut und die Freiburger Messe – war erschüttert.

Das Versprechen, dass das mittlerweile auf 15 Millionen Euro taxierte Vorhaben allein über Sponsoren finanziert werde und das Land es nur protokollarisch flankieren solle, hatte sich als Luftschloss erwiesen.

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