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14-Jähriger in U-Haft

Der Mordfall Eschelbach: Warum die Ermittlungen seit März andauern

Ein 14-Jähriger soll im März in Eschelbach im Rhein-Neckar-Kreis einen 13-Jährigen erstochen haben. Die Fassungslosigkeit und das Interesse an Aufklärung waren groß. Der Staatsanwalt erklärt, warum die Ermittlungen seit Monaten andauern.

Hunderte Menschen nahmen an einem Trauermarsch für den getöteten 13-jährigen Jungen teil und legten Blumen nieder. Foto: Sebastian Raviol

Für manche Menschen und auch für so manches Boulevard-Blatt war der Fall schnell klar: Im März fanden Polizisten am Waldrand von Eschelbach drei Jugendliche vor. Einen 14-Jährigen, die Hände mit Blut verschmiert, ein Messer in der Hand. Neben ihm ein zwölfjähriges Mädchen. Am Boden liegend einen 13-Jährigen mit Stichwunden, tot. Was in dem 2.000-Einwohner-Dorf im Rhein-Neckar-Kreis vorgefallen ist, beschäftigt die Ermittler allerdings bis heute.

„Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen“, bestätigt der Heidelberger Staatsanwalt Thomas Bischoff. „Bei Ermittlungen zu Kapitaldelikten ist eine solche Dauer aber üblich.“ Unter solchen Verbrechen verstehen die Ermittler etwa Mord oder Totschlag. „Umfangreiche Ermittlungen gehören da zum Standard.“

Der 14-jährige Junge sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Nachdem er die Tat bestritten hatte, soll er sich im weiteren Verlauf der Untersuchungshaft gar nicht mehr geäußert haben.

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