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SWEG und SBS fährt nicht

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer streikt am Dienstag im Südwesten

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat kurzfristig zu einem neuen Warnstreik bei den Bahnunternehmen SWEG und SBS im Südwesten aufgerufen. 

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat ihren Streik bei der Deutschen Bahn am frühen Morgen beendet.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat für Dienstag einen Streik angekündigt. Foto: Oliver Berg/dpa

Die Arbeitskampfaktion solle am Dienstag (20. September) von 5 Uhr bis 17 Uhr dauern, teilte die Gewerkschaft am Montagabend in einer Mitteilung mit. Zu den Forderungen der GDL zähle eine Einmalzahlung von 3.000 Euro wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten.

Bereits am 8. September hatte ein Warnstreik der Gewerkschaft GDL in Baden-Württemberg den Regionalverkehr beeinträchtigt. Bei der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) kam es dabei nur vereinzelt zu streikbedingten Ausfällen, wie das Unternehmen mitgeteilt hatte.

SWEG hat bereits Gehaltserhöhungen angekündigt

Bei der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS), dem ehemaligen Bahnunternehmen Abellio Rail Baden-Württemberg, wurden demnach im Stuttgarter Netz 16 Prozent der Tageskilometer nicht angeboten.

Das Unternehmen SWEG war am Abend kurzfristig nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die SBS hatte zuvor Gehaltserhöhungen angekündigt.

Unabhängig von den Verhandlungen mit der GDL erhalten die Beschäftigten demnach rückwirkend zum Jahresbeginn eine Erhöhung von 4,8 Prozent bei den Monatstabellenentgelten, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Hinzu kämen Erhöhungen bei Zulagen für das Arbeiten bei Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen.

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