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„Den Menschen ganzheitlich sehen“

Die nächste Landesregierung muss gesundheitspolitisch große Baustellen angehen

Hausärztemangel, Krankenhausplanung, fehlende Pflegeplätze: Die nächste Landesregierung muss gesundheitspolitisch große Baustellen angehen. Wegweisende Lösungsansätze gibt es in Baden-Württemberg allerdings auch.

Das PORT Gesundheitszentrum Schwäbische Alb in Hohenstein im Kreis Reutlingen ist seit Herbst 2019 geöffnet. Foto: Jens Schmitz

Die Zukunft der deutschen Gesundheitsversorgung steht auf der Schwäbischen Alb, da sind die Akteure sich sicher. Während Mediziner im ländlichen Raum sonst knapp werden, entschied Allgemeinärztin Angelika Meyer sich vor eineinhalb Jahren, 90 Kilometer zu pendeln, um in der 3.700-Seelen-Gemeinde Hohenstein eine Praxis zu eröffnen. „Das Konzept ist innovativ“, schwärmt sie über das dortige „PORT Gesundheitszentrum“. „Genau das, was es braucht!“

Kinderarzt Wilfried Henes stimmt zu: „Man hat direkten Kontakt zu Mittherapeuten, kann eine ganzheitlichere Sichtweise an den Patienten heranbringen.“ Seine Frau Regine, eine Hebamme, arbeitet im selben Gebäude.

Lichte Räume, bewegliche Wände, Pflanzen zwischen Infostation und offener Küche: Auf der Hochfläche am Rand des Ortsteils Bernloch hat ein Konzept Gestalt angenommen, das in Deutschland Pionierfunktion hat – und Systemgrenzen sprengt.

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