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Meinung

von Alexei Makartsev

Ungeliebte Helferin

Ein Jahr Corona-Warn-App: Das Geld war gut investiert

Die Corona-Warn-App hat geholfen, viele Infektionsketten zu durchbrechen. Sie gilt zudem als Vorbild beim Datenschutz. Warum wird sie aber von manchen Menschen als „Totalausfall“ abgelehnt? Unverständlich, findet unser Autor.

Wichtiges Instrument bei der Infektionsbekämpfung und bald auch ein nützlicher Begleiter auf Urlaubsreisen: Die Corona-Warn-App, die jetzt auch die Impfnachweise anzeigt, stößt jetzt in Deutschland auf weniger Ablehnung als noch vor einigen Monaten. Foto: Zacharie Scheurer picture alliance/dpa/dpa-tmn

Die Corona-Warn-App (CWA) feiert ihren ersten Geburtstag. Die einstige Exotin auf unseren Smartphone-Bildschirmen hat sich gut etabliert. Für manche Menschen in Deutschland ist der schnelle Check der Software mit dem großen blauroten C im Logo im vergangenen Jahr genauso zur Routine geworden wie der häufige Fingertipp auf soziale Handy-Anwendungen wie Instagram, Facebook & Co.

Die Anzeige der CWA mit dem grünen Rechteck und der (hoffentlich) immergleichen Nachricht „Niedriges Risiko“ hat eine beruhigende Wirkung. Doch die App hat noch mehr geleistet: Auch wenn sich dies nicht exakt ermitteln lässt, hat sie sicher Menschenleben gerettet.

Bis Dienstagnachmittag hatten rund 480.000 Personen über die App andere Menschen vor einer gefährlichen Risiko-Begegnung gewarnt, im Schnitt je sechs Kontakte pro positiv getesteter Person. Man geht davon aus, dass vier von fünf Gewarnten sich daraufhin testen ließen und so letztlich in über 200.000 Fällen Infektionsketten unterbrochen wurden.

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