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130 Oberbürgermeister diskutierten

Einzelne Stadt- und Landkreise rutschen wohl bald unter den Inzidenzwert von 50 – und dann?

Baden-Baden und der Landkreis Rastatt haben verhältnismäßig niedrige Inzidenzwerte. Sollten die Politiker dann lokal Corona-Maßnahmen lockern dürfen? Die Amtsträger vor Ort und die Landesregierung haben dazu eine klare Meinung.

Abstandsregeln und Maskenpflicht dürften bleiben, doch bei niedrigen Inzidenz-Werten könnten einzelne Städte und Landkreis manche Corona-Maßnahmen lockern, fordern manche Politiker. Foto: Silas Stein picture alliance/dpa

Noch im Oktober sah die Lage ganz anders aus. Da hatte das Land Baden-Württemberg vor hohen Inzidenz-Zahlen gewarnt. Hoch hieß vor einigen Monaten noch: 35. Werde dieser Wert überstiegen, hieß es damals, drohten „durchaus auch empfindliche Einschränkungen“.

Heute wären die Stadt- und Landkreise froh um einen solchen Wert. In Pforzheim lag er am Sonntag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 150,1 (Freitag 168,3), im Landesdurchschnitt bei 90,0 (91,5). Am 1. Januar wurde ein landesweiter Inzidenzwert von 130,8 gemeldet.

Doch eine Besserung scheint in Sicht: Erste Gebiete rutschen wieder unter die Marke von 50, die einmal als empfindlicher Grenzwert ausgegeben worden war. Der Hohenlohekreis lag am Sonntag bei 43,5, der Kreis Tübingen bei 48,5. Und nun? Zeitweise gab es in der Coronakrise Rufe, Landkreise mit niedriger Inzidenz sollten eigenständig Corona-Beschränkungen lockern dürfen.

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