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Mehr Tests, mehr positive Ergebnisse?

Faktencheck: Was die Zahl der Tests mit dem Anstieg der Corona-Fallzahlen zu tun hat

Immer wieder wird die Behauptung laut, der Anstieg der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV2-Virus habe mit der erhöhten Anzahl der Testungen zu tun. Oder anders ausgedrückt: Je mehr man testet, desto mehr Infizierte findet man auch. Stimmt das?

Corona-Testsets mit Abstrichstäbchen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Zur Corona-Hochzeit im April dieses Jahres, wurden in einer Woche (wir haben für unsere Beispielrechnung die Kalenderwoche 17, vom 20. bis 26. April, herausgepickt) 364.000 Tests gemacht. Davon wurden 12.503 Proben positiv auf das SARS-CoV2-Virus getestet. Das bedeutet: Pro 100.000 untersuchte Proben wurden 3.430 Treffer erzielt.

Zwölf Wochen später, in der Kalenderwoche 29 (vom 13. bis 19. Juli) wurden pro 100.000 Tests noch 523 Infizierte entdeckt. Die Trefferquote war deutlich zurückgegangen, unabhängig von der Anzahl der Tests. Das lässt den Schluss zu, dass in der Zeit von Lockdown und Kontaktsperre die Zahl der Neuinfektionen erfolgreich eingedämmt werden konnte.

Inzwischen werden pro 100.000 Tests wieder steigende Zahlen von positiven Ergebnissen gemeldet. In der Kalenderwoche 31 (vom 27.Juli bis zum 2. August) zum Beispiel wurden in 100.000 Tests 800 positive Proben festgestellt. Zwei Wochen später waren es 870 in 100.000 untersuchten Proben.

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