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Corona und binationale Paare

Zerbrechen Fernbeziehungen an den Reisebeschränkungen?

Die Pandemie bedeutet monatelange Trennung für viele Liebende aus verschiedenen Ländern, wenn ein Partner außerhalb der EU lebt. Wer seinen Lebensgefährten nicht mindestens einmal in Deutschland getroffen hat und mit ihm keinen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland hatte, musste ihn bislang aus der Ferne anhimmeln.

Eine Fernbeziehung in der Pandemie: Die Deutsche Marie Kramer und der Amerikaner Adam Krause haben sich im vergangenen Jahr in den USA kennengelernt. Wegen der internationalen Reise-Einschränkungen ist ein Treffen in Deutschland für das Paar zurzeit unmöglich. Foto: Marie Kramer

Marie Kramer ist verzweifelt. Adam ist 6.200 Kilometer entfernt, sie hat ihn seit Monaten nicht mehr umarmen und küssen können. Es liegt weniger am Ozean und den Landesgrenzen, die seit Monaten die gebürtige Karlsruherin und ihren amerikanischen Lebensgefährten trennen. Es sind vielmehr die restriktiven Corona-Reisebestimmungen.

Zurzeit dürfen Menschen aus Neuseeland oder Uruguay problemlos nach Deutschland kommen. Für Bürger aus den meisten anderen Ländern außerhalb der EU öffnen sich die Schranken an den Schengen-Außengrenzen aber nur, wenn sie eine wichtige Funktion ausüben oder ihre Reise zwingend notwendig ist. Deutsche Staatsangehörige sind von den Einschränkungen ausgenommen. Dennoch gehörte bislang die 23-jährige Marie zu den Leidtragenden, weil sie und ihr zwei Jahre älterer Partner in der Stadt Syracuse an der US-Ostküste nicht verheiratet sind.

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