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Freibadsaison wird in Baden-Württemberg teilweise verlängert

Das schöne Wetter macht es möglich: Manche Freibäder im Land bleiben länger als geplant geöffnet. In Heilbronn wird die lange Saison dabei auch als ein Ausgleich für die Corona-Beschränkungen gesehen.

Einige Freibäder haben ihren Saisonbetrieb dieses Jahr verlängert. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Wegen des schönen Wetters haben manche Städte und Gemeinden im Land die Freibadsaison zumindest teilweise verlängert. In Heilbronn kann man im zentral gelegenen Freibad Neckarhalde noch bis Ende des Monats schwimmen gehen. Dies hänge neben den hohen Temperaturen auch mit den Einschränkungen während der Corona-Krise zusammen, sagte ein städtischer Sprecher. „Das haben wir auch gemacht, um den Bürgern in Corona-Zeiten ein Stück weit Entlastung zu bieten und die Badefreuden noch etwas länger zu genießen.“

In Heidelberg wurde der Schwimmbetrieb im Tiergartenbad um eine Woche bis zum 20. September verlängert. Auch in Stuttgart kann zumindest im Höhenfreibad Killesberg als einem von fünf städtischen Anlagen außerplanmäßig bis Sonntag geschwommen werden, das gilt auch für das Freibad des SSV Ulm.

Allerdings gibt es auch Städte, die ihre Bäder in jedem Jahr länger als andere Kommunen offen lassen. Das Strandbad in Freiburg soll abhängig vom Wetter voraussichtlich bis Ende September zugänglich sein, das Freibad in Tübingen mindestens bis zum 5. Oktober.

Viele andere Freibäder sind dagegen schon wie geplant geschlossen worden, darunter die anderen beiden Freibäder in Heilbronn. In Mannheim ließ die Öffnung der Hallenbäder am 21. September keine Verlängerung in einem der vier Freibäder zu. Denn die Vorbereitung und Umsetzung der Hygienekonzepte für die Hallenbäder erfordere zu viel Personal, erklärte die Sachgebietsleitern Bäder, Katharina Gumbmann.

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