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Nach Schulschließungen und Fernunterricht

Freiwilliges Sitzenbleiben wegen Corona? Möglich – aber nicht unbedingt sinnvoll

Anderthalb Corona-Jahre mit Schulschließungen und durchwachsenem Fernunterricht lassen Eltern zweifeln: Ergibt es wirklich Sinn, einfach nach Plan weiterzumachen? Oder sollten Kinder im Zweifel eine Ehrenrunde drehen?

Durch die Corona-Pandemie haben mehr Kinder Schwierigkeiten in der Schule. Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten – eine wäre, freiwillig eine Klasse zu wiederholen. Foto: Marijan Murat/dpa

Unter Eltern von Schulkindern ist es seit Wochen ein großes Thema: Wie sollen die teils erheblichen Lernlücken infolge der Corona-Ausfälle ausgeglichen werden? Seit den ersten Schließungen im März 2020 ist, je nach Schule und Klassenstufe, viel Unterricht ausgefallen, Fernunterricht war kein gleichwertiger Ersatz. Eltern sind in Sorge.

Was ist mit den Erstklässlern, die teils gar nicht richtig in der Schule angekommen sind und nur Notbetrieb kennen? Was mit Viertklässlern, die vor dem Wechsel auf weiterführende Schulen stehen? Wie sollen Sechstklässler an Gymnasien die zweite Fremdsprache lernen, in der sie kaum Unterricht hatten? Der Stoff baut ja aufeinander auf.

Angesichts solcher Fragen und Zweifel bezüglich geplanter Aufholprogramme stellen sich manche eine Grundsatzfrage: Sollten Kinder das verkorkste Jahr abschreiben und wiederholen, selbst wenn Noten, vielleicht knapp, zur Versetzung reichen? Doch vor so einer Entscheidung gibt es vieles zu bedenken.

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