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Experten fordern strengere Vorgaben

Geburten im Krankenhaus: Fachärzte fehlen in Krankenhäusern der Region

Kommt es zu Komplikationen, zählt für das Wohl von Mutter und Kind oft jede Minute. Doch qualifizierte Ärzte und Hebammen sind nicht in allen Krankenhäusern in der Region rund um die Uhr vor Ort. Experten fordern daher strengere gesetzliche Vorgaben.

Entbindungsstation im Krankenhaus Bruchsal: Einen eigenen Kinderarzt gibt es dort nicht. Im Notfall muss dieser aus Karlsruhe oder Heidelberg gerufen werden. Foto: Rake Hora

Als Diana Eßwein sich mit der Frage beschäftigte, wo sie ihr erstes Kind zur Welt bringen will, war für sie schnell klar: Sie würde im Städtischen Klinikum in Karlsruhe entbinden. Für die Karlsruherin war die Nähe zu ihrem Wohnort ausschlaggebend. „Außerdem kannte ich das Klinikum schon von anderen Aufenthalten“, sagt die 32-Jährige.

Über die Frauenklinik und den Kreißsaal habe sie sich vor allem mit den Videos der Klinik im Internet informiert. Kreißsaalführungen, bei denen werdende Eltern sich alles vor Ort anschauen und Fragen stellen können, gibt es seit Ausbruch der Corona-Krise nicht mehr.

„Über die medizinische Versorgung dort hat sich vor allem mein Mann informiert“, sagt die junge Mutter. Viele Eltern gehen selbstverständlich davon aus, dass bei einer Geburt ausreichend Fachleute vor Ort sind, um auch im Fall von Komplikationen bestmöglich versorgt zu sein.

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