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Öffnung von Kitas und Grundschulen

GEW wirft Kretschmann Fahrlässigkeit bei Kita-Öffnung vor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat die geplante Öffnung der Kitas und Grundschulen im Südwesten kritisiert. Zuvor kündigte Winfried Kretschmann an diese schrittweise zu öffnen.

Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), hat Kretschmanns Vorhaben kritisiert. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die zu erwartende schrittweise Öffnung der Kitas und Grundschule im Land ist nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fahrlässig und derzeit nicht zu verantworten. Elf Millionen Menschen in Baden-Württemberg müssten sich an strenge Kontaktbeschränkungen halten, kritisierte die GEW-Landesvorsitzende Monika Stein am Dienstag in Freiburg.

„Nur die Fachkräfte in Kitas und die Grundschullehrkräfte sollen sich mehrere Stunden mit Personen aus 10 bis 20 Haushalten in einem Raum aufhalten?“, so Stein. Viele Erzieher und Grundschullehrer fühlten sich behandelt wie Versuchskaninchen.

Öffnung entscheidet sich am Mittwoch

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte zuvor angedeutet, Kitas und Grundschule im Land würden wahrscheinlich vom kommenden Montag an schrittweise wieder öffnen können, sollte die Infektionslage nicht schlechter werden. Die endgültige Entscheidung wird an diesem Mittwoch getroffen.

Kitas und Grundschulen könnten nach Kretschmann im Wechselbetrieb „behutsam“ wieder geöffnet werden. Sie sind wie die meisten weiterführenden Schulen seit dem 18. Dezember weitgehend geschlossen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen sinkt in Baden-Württemberg im Zuge des Lockdowns weiter und liegt derzeit bei 86,9. Kurz vor Weihnachten lag diese Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bei über 200.

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