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Enormer Andrang in den Praxen

Glück, Geschick, gute Spritzen: Hausärzte kämpfen beim Impfen um jede Dosis

Der Impfstoff ist knapp, der Bedarf groß. Daher versuchen Ärzte, möglichst viele Spritzen aus den Impf-Fläschchen zu ziehen. Über Millimeter-Arbeit, eine ruhige Hand und das nötige Quäntchen Glück.

Die Spritzen stapeln sich: Die Liefermengen von Impfstoff und Zubehör an die Arztpraxen sollen nach und nach steigen. Unterdessen kämpfen die Ärzte darum, mit den Spritzen maximal viel Impfstoff aus den Flaschen zu gewinnen. Foto: Klaus Eppele

Marianne Difflipp-Eppele hat eigentlich keine Zeit. Vormittags spricht sie mit Menschen, die möglicherweise Corona haben. Nachmittags impft sie in ihrer Durlacher Praxis Menschen. Und die Ärztin hält ihre Sprechzeit für Patienten aufrecht, die nichts mit Corona zu tun haben.

Und doch saß Difflipp-Eppele in ihrer Freizeit stundenlang am heimischen Schreibtisch, zog mit unzähligen Spritzen Wasser aus Fläschchen. Die Übung hat sich gelohnt. Mit guter Technik zieht die Ärztin manchmal sieben Spritzen aus den Impffläschchen, vorgesehen sind nur sechs.

Als sie diese Woche die neuen Spritzen geliefert bekam, setzte sich Difflipp-Eppele wieder an den heimischen Schreibtisch. „Diese Spritzen sind in Kombination mit den Nadeln super“, sagt sie. „Wir werden keine Dosis verkommen lassen.“

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