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Shopping trotz Lockdown

Heftige Kritik an offenen Geschäften im Elsass: „Schreiende Ungerechtigkeit und Wettbewerbsverzerrung“

Weil der kleine Grenzverkehr von den Corona-Beschränkungen nicht betroffen ist, ist das Einkaufen im Elsass möglich. Das kritisieren der Handel wie die Opposition im Land. Doch eine Schließung der Grenzen fordert niemand.

Überschaubares Interesse: Im großen Outlet-Center im elsässischen Roppenheim war an diesem Mittwoch noch wenig los. Am Wochenende aber könnte es voll werden, wenn die Badener wegen des Lockdowns über den Rhein zum Shoppen fahren. Foto: Klaus Schultes

Aus den Lautsprechern tönen der José Feliciano-Ohrwurm „Feliz Navidad“ und amerikanische Swing-Klassiker der Weihnachtszeit. Die Parkplätze rund um die „Style Outlets“ im elsässischen Roppenheim nahe dem deutsch-französischen Grenzübergang bei Iffezheim sind am Mittwochmittag gut gefüllt.

Unter den meist französischen Autokennzeichen stechen immer wieder auch deutsche hervor, die Mehrzahl aus den benachbarten Land- und Stadtkreisen wie Rastatt, Baden-Baden, Karlsruhe, Offenburg oder Germersheim. Aber vereinzelt auch aus entfernteren Gegenden wie Freiburg, Pforzheim oder sogar Alzey und Siegen. Rund 50 sind es um die Mittagszeit.

Drinnen im Shopping-Dorf herrscht reges Treiben, es wirkt aber nicht überfüllt. Schlangen vor den Geschäften, wie sie in Karlsruhe oder Rastatt zu Wochenbeginn zu beobachten waren, gibt es keine. Die deutschen Kunden verlieren sich meist in der Überzahl der Franzosen – noch. Denn die „Style Outlets“ machen im Radio Werbung, wie ein junger Mann mit vollen Einkaufstüten berichtet.

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