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Die EU-Hygieneverordnung und das Sterben der Schlachtbetriebe

Zwischen Karlsruhe, Pforzheim und Achern: Wo Metzger noch selbst schlachten

Europa hat uns den Dorfmetzger geklaut: Waren es tatsächlich überhöhte Hygieneanforderungen aus Brüssel, die zum Sterben der Metzgereien führten? Oder liegen die Gründe doch viel näher?

Komplett eingerichtet, aber ohne Genehmigung: Der kommunale Schlachthof in Wiernsheim-Serres ist seit 2008 für gewerbliches Schlachten geschlossen. Kreisrat Matthias Enz hat jetzt eine Überprüfung der damaligen Schließung durchgesetzt. Foto: Roland Weisenburger

Ja, es gibt sie noch, die kleine Dorfmetzgerei, in die das Schwein zum Hintereingang rein läuft und vorne als frische Wurst über die Theke geht. Wer aber als Verbraucher Wert darauf legt, tatsächlich dort einzukaufen, wo noch selbst geschlachtet wird, der muss suchen.

Zwischen Karlsruhe, Pforzheim und Achern gibt es gerade mal noch 24 Metzger, die ganz klassisch lebende Tiere kaufen, sie selbst schlachten und die Produkte anschließend im Laden verkaufen. Hinzu kommen noch einige Landwirte, die sich auf ihrem Hof ein kleines Schlachthaus eingerichtet haben und dort Fleisch und Wurst aus eigener Produktion verkaufen.

Viele Metzger kaufen im Großschlachthof

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