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Risiko von Knochenbrüchen verringern

Hilfe bei Osteoporose: Sieben Tipps für stärkere Knochen

Bei Osteoporose spielen Alter und Geschlecht eine große Rolle - aber nicht nur. Ein angepasster Lebensstil kann helfen, das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern.

Schritt für Schritt gegen Osteoporose: Ausdauersport im Freien ist eine gute Betätigung, um seine Knochen zu stärken. Foto: Christin Klose Christin Klose/dpa-tmn

Auch bei einer bereits festgestellten Osteoporose können Betroffene viel tun, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern. Sieben Tipps von Experten und Betroffenen:

1. Bewegung ist das A und O

Aus verständlichen Gründen haben viele Osteoporose-Patienten Angst, sich im Alltag zu verletzen. Diese Vorsicht sollte jedoch nicht zu einer eingeschränkten körperlichen Aktivität führen. Im Gegenteil, regelmäßiger Sport kann entscheidend zu einem positiven Krankheitsverlauf beitragen oder einer möglichen Erkrankung vorbeugen. Körperliches Training stärkt die Muskeln, löst Verspannungen und fördert den Aufbau von Knochenmasse.

2. Die richtige Kleidung

Korsagen, Orthesen oder Bandagen, die über oder unter der Kleidung getragen werden, können typische Osteoporose-Symptome wie Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen lindern.

3. Auf Nummer sicher gehn

Stolperfallen im Alltag gibt es viele: Eine Falte im Teppich, lose Kabel am Boden oder auch eine Teppichkante. Aber auch glatte oder nasse Fliesen können Stürze begünstigen, ebenso fehlende oder wackelige Geländer. Es ist gut, das eigene Umfeld auf mögliche Gefahrenquellen zu untersuchen und diese zu beseitigen. Wichtig auch: Gute Schuhe geben sturzgefährdeten Menschen Halt.

4. Rauchen erhöht das Risiko

Rauchen hat einen Einfluss auf die Zellen, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind. Das betrifft vor allem junge Menschen unter 30 Jahren, bei denen noch Knochenmaterial angereichert wird.

5. Werden Sie nicht zu dünn

Je schwerer man ist, desto höher ist auch das Gewicht, das bei einem Sturz auf die Knochen drückt. Aber zu dünn ist auch nicht gut. Ein gesundes Maß an Körperfett kann helfen, einen Sturz abzufedern. Für Frauen kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: In den Fettzellen kann auch nach der Menopause noch Östrogen entstehen.

6. Nicht zu viel Kalzium

Wer sich ausgewogen ernährt und jeden Tag einen Joghurt oder ein Stückchen Hartkäse isst, sollte eigentlich genug Kalzium zu sich nehmen. Immer mehr Ärzte raten von der zusätzlichen Einnahme von Kalzium-Präparaten ab. Das führe eher zu Verkalkungen meinen sie. Für die Knochenproduktion sind 700 Millligramm Kalzium am Tag nötig.

7. Vitamin D ist wichtig

Vitamin D ist für gesunde Knochen wichtig. 90 Prozent liefern uns das Sonnenlicht, zehn Prozent kommen aus unserer Ernährung, zum Beispiel von fettem Fisch. Es wird empfohlen, zusätzlich Vitamin D in Tablettenform zu sich zu nehmen. Je älter die Haut wird, desto schlechter ist ihre Fähigkeit, Vitamin D aus der Sonne aufzunehmen.

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