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Finanzausschuss fordert mehr Zurückhaltung

Hohe Summen für Berater: Landesregierung setzt immer öfter auf externe Expertise

In Baden-Württemberg steigt die Anzahl der externen Gutachten kontinuierlich. Am meisten Geld für Berater gab 2020 das Innenressort aus. Finanzausschuss und Opposition kritisieren das.

Höchste Ausgaben: Am meisten Geld für Berater gab 2020 das Innenressort aus, gefolgt vom Wissenschafts- und Verkehrsministerium. Foto: agefotostock/imago images

Für externe Berater ist die 2015 gegründete IT Baden-Württemberg (BITBW) ein lohnendes Geschäft. Die dem Innenministerium unterstellte Behörde übernimmt die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen für die Landesverwaltung. 2019 hatte Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Überprüfung ausgeschrieben.

Erste externe Expertisen holte sich sein Haus für „die Festlegung und Durchführung des Evaluierungsauftrags“. Kosten: rund 54.000 Euro. Die folgende „Untersuchung des Reifegrads“ der BITBW schlug mit knapp 150.000 Euro zu Buche.

Deren Ergebnisse wiederum zeitigten eine „Beratung zur Strategie“ der Landes-IT und BITBW, für die Berater der Regierung 270.000 Euro in Rechnung stellten. Ein Jahr später erhielten externe Spezialisten den mit 172.000 Euro dotierten Auftrag, die Rechtsform von BITBW zu untersuchen.

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