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Ärger zum Schulstart

Digitale Lernplattform setzt aus - Lehrer und Eltern frustriert

Die Technik läuft nicht immer perfekt, aber dass die Lernplattform des Kulturministeriums immer wieder Aussetzer in Ton und Bild hat, hat am Montagmorgen viele Lehrer und Eltern geärgert. Diese beschwerten sich zahlreich über Twitter.

Über die Lernplattform Moodle können sich Lehrer und Schüler online austauschen. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Der Schulstart nach den Weihnachtsferien hat in Baden-Württemberg zumindest am Computer ziemlich holprig begonnen. In der ersten Stunde nach dem Unterrichtsbeginn setzte die digitale Lernplattform Moodle am Montag in Ton und Bild immer wieder aus. Über Twitter beschwerten sich zahlreiche genervte Lehrer und Eltern.

„Kann es denn wirklich sein, dass es seit März keiner hinbekommen hat im @KM_BW eine funktionierende digitale Infrastruktur aufzubauen?“ kritisierte eine Nutzerin das Kultusministerium, das sich später äußern will.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg frühestens am kommenden Montag öffnen, alle anderen Schulen nicht vor Ende Januar.

Moodle ist ein Lernmanagementsystem, über das Schüler und Lehrer online miteinander in Kontakt treten. Darin können Lerngruppen eingerichtet und Aufgaben verteilt und dann bearbeitet zurückgegeben werden. Schüler und Lehrer können in Foren miteinander diskutieren und Informationen austauschen. Zudem gibt es eine Art Chatfunktion. Anwender berichten allerdings, dass Moodle in Baden-Württemberg kein einfach handhabbares System zum Management von Dokumenten hat.

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