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Impfstoff bleibt knapp

Impfpriorisierung fällt: Ab Montag dürfen Hausärzte selbst entscheiden

Niedergelassene Ärzte können künftig weitgehend selbst entscheiden, wen sie zuerst impfen wollen. Die Priorisierung wird ab Montag in großen Teilen aufgehoben.

Ab kommenden Montag fällt die Impfpriorisierung in Baden-Württemberg - zumindest bei Hausärzten. Foto: Jonas Güttler/dpa

Die Impfpriorisierung wird aufgehoben - zumindest für Impfungen bei niedergelassenen Ärzten. Einen entsprechenden gemeinsamen Beschlüsse von Sozialministerium und Kassenärztlicher Vereinigung bestätigte das Ministerium auf BNN-Anfrage.

Ab kommenden Montag, 17. Mai, können Hausärzte damit theoretisch alle Personen über 16 beziehungsweise 18 Jahren impfen. Voraussetzung dafür ist, dass Impfstoff verfügbar ist. „Der Impfstoff bleibt weiter knapp“, sagte Ministeriumssprecher Florian Mader den BNN. Zuvor war bereits die Priorisierung für die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson aufgehoben worden.

Mehr Impfberechtigte in Impfzentren

Ebenfalls ab Montag wird die gesamte Priorisierungsgruppe 3 für Impfungen in den Impfzentren freigegeben. Das betrifft vor allem Personen, die aufgrund ihres Berufes nun geimpft werde können. Dazu gehören Berufe der kritischen Infrastruktur, beispielsweise aus den Bereichen Transport, Energie sowie Staat und Verwaltung.

Bislang hat rund ein Drittel der Baden-Württemberger die Erstdosis einer der zugelassenen Corona-Impfstoffe erhalten. Etwas mehr als neun Prozent der Bevölkerung sind voll geimpft.

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