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Verein Kulturerbe nimmt Politiker in die Pflicht

Justizminister Guido Wolf will Runden Tisch zur Rettung der Schwarzwaldhochstraße

Leerstände und Ruinen prägen das Bild an der Schwarzwaldhochstraße. Die meist denkmalgeschützten Höhenhotels sind zum Teil in einem erbärmlichen Zustand. Auf Einladung des Vereins Kulturerbe Schwarzwaldhochstraße kam Justizminister Guido Wolf (CDU) an die Schwarzwaldhochstraße und sagte Unterstützung zu.

Vor der Ruine Hundseck: (von links) Bürgermeister Hans-Peter Braun (Bühlertal), Minister Guido Wolf, Landtagsabgeordenter Tobias Wald, Bürgermeister Jürgen Pfetzer (Ottersweier), Hansjörg Willig (Kulturerbe Schwarzwaldhochstraße) und Oberbürgermeister Hubert Schnurr (Bühl). Foto: Ulrich Coenen

Guido Wolf (CDU) hat am Mittwoch einen Runden Tisch für die Schwarzwaldhochstraße zugesagt. Der baden-württembergische Justizminister, in dessen Ressort auch der Tourismus fällt, war auf Einladung des Vereins Kulturerbe Schwarzwaldhochstraße angereist, der sich seit 2013 um die historischen Höhenhotels bemüht.

Die geben, wie der Vorsitzende Hansjörg Willig betonte, ein jämmerliches Bild ab. Bei einer Rundreise mit den Stationen Hundseck, Sand, Plättig und Bühlerhöhe bei strömendem Regen konnte sich der Minister überzeugen, dass Willig keineswegs übertreibt.

Beim Abschlussgespräch in der Max-Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe gab Wolf die Einrichtung eines Runden Tisches bekannt, der sich der zahlreichen Problemfälle annehmen soll. Dieser werde noch im Herbst seine Arbeit aufnehmen. „Das Thema bedarf einer politischen Bearbeitung“, stellte Wolf fest. „Schnelle Lösungen wird es aber nicht geben.“

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