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Psychiater will Betroffenen Mut machen

Karlsruher ist besorgt wegen Covid-19-Effekt auf psychische Gesundheit

Die Belastung für die Gesellschaft durch psychische Erkrankungen nimmt zu - jetzt sorgt die Corona-Pandemie noch für einen stärkeren Anstieg von seelischen Leiden wie Depression. Fachleute wie der Karlsruher Psychiater Michael Berner machen den Betroffenen Mut: Es gebe wirksame Therapien, sagen sie.

Depressionen sind in Deutschland weit verbreitet, aber behandelbar. Die Experten finden es wichtig, durch große öffentliche Kampagnen die Betroffenen dazu ermutigen, Hilfe zu suchen. Foto: Wasser/Unsplash

Das Plakat zeigt ein kleines Mädchen, das ihrer Mutter etwas sagt. Die junge Frau sitzt teilnahmslos auf dem Sofa, ihr Blick ist leer, das Gesicht von der Tochter abgewandt. „Wie lange kann man alles geben?“, fragt das Plakat, mit dem die Bundesregierung die Menschen auf die Problematik von seelischen Störungen aufmerksam machen will.

Drei Ministerien haben am Montag eine nationale Offensive „Psychische Gesundheit“ gestartet, an der etwa 50 Institutionen teilnehmen. Das Thema ist hochaktuell. Denn es gibt Hinweise, dass die Zahl der Krankmeldungen wegen seelischer Leiden in der Corona-Pandemie stark gestiegen ist – nach Angaben der Krankenkasse KKH um 80 Prozent im ersten Halbjahr 2020, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung verschärft auch ein Problem, das bereits seit Jahren die Gesellschaft belastet und volkswirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe verursacht. Die gute Nachricht: Viele psychische Störungen, wie zum Beispiel Depressionen, lassen sich heute erfolgreich behandeln.

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