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Bau und Vermögen weist Kritik zurück

Finanzprüfer: Umbau der Kavaliershäuser bei Schloss Gottesaue in Karlsruhe zu teuer

Die Prüfer des baden-württembergischen Rechnungshofs in Karlsruhe spüren Fälle von Geldverschwendung auf. In ihrer neuesten Denkschrift rügen sie ein Sanierungsprojekt bei Schloss Gottesau als zu kostspielig. Die Karlsruher Planer von Vermögen und Bau weisen die Kritik zurück.

Sie bilden ein Tor zu Schloss Gottesaue: Die beiden Kavaliershäuser sind frisch saniert, die Musikhochschule Karlsruhe will darin unter anderem eine Spezialbibliothek unterbringen. Doch die Finanzprüfer des Rechnungshof halten die Renovierung der denkmalgeschützten Häuser für zu kostspielig. Foto: Jörg Donecker

Sie sind der Stolz der Musikhochschule Karlsruhe: die frisch renovierten Kavaliershäuser vor dem Schloss Gottesaue.

Als „Glücksfall“ bezeichnete es Kunststaatssekretärin Petra Olschowski noch im vergangenen Wintersemester, dass die Musikwissenschaftler jetzt die denkmalgeschützten Gebäude nutzen können – doch der baden-württembergische Rechnungshof trübt dieses Glück: Er bemängelt das Sanierungsprojekt in seiner aktuellen Denkschrift.

In den Fokus gerieten die Kavaliershäuser aus zwei Gründen: Die Finanzkontrolleure kritisieren erstens, dass die landeseigenen früheren Studentenwohnungen vor der Renovierung teils viele Jahre lang leer standen – und das in Zeiten der Wohnungsnot und der klammen Staatskassen. Und zweitens rügt der Rechnungshof den Umbau als zu teuer.

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