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Streit mit Statistischem Landesamt

Kein Bock auf Computer: Strafgeld soll Schäfer zur digitalen Tiermeldung zwingen

Mit sturen Böcken kennt er sich aus: Schäfer Edgar Engist will sich vom Statistischen Landesamt keinen Computer aufzwingen lassen. Das Amt besteht darauf, dass der Schäfer die Zahl seiner Tiere auf digitalem Wege meldet. Engist weigert sich und einmal hat er vor Gericht schon gewonnen.

Von Böcken und Beamten: Edgar Engist, Schäfer aus Ehrenkirchen, weigert sich, sich eigens für die Meldung der Größe seiner Schafherde einen Computer zu kaufen. Foto: Sophie Aschauer

In vielen Schulen des Landes herrscht noch immer eine digitale Dürre. Hauptsache, die Bauern und Schäfer im Ländle sind ausreichend vernetzt und mit leistungsfähigen Computern ausgestattet.

Immerhin 250 Euro Strafe kann es kosten, wenn ein baden-württembergischer Landmann keinen Computer hat. So hoch jedenfalls fällt das Zwangsgeld aus, das das Statistische Landesamt einem südbadischen Schäfer aufbrummt, der die Meldung seines Tierbestandes nicht auf digitalem Weg nach Stuttgart übermittelt. Alljährlich die Zahl seiner Tiere an die Statistiker zu melden, ist die Pflicht eines jeden Landwirts.

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