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Vergewaltigungsvideos in sozialen Netzwerken

Kinderpornografie: Immer mehr Schüler werden zu Mittätern

Kinder und Jugendliche sind die Opfer von Sexualverbrechen im Kinderporno-Milieu. Aber es wächst auch die Zahl der Schüler, die zu Mitwissern und Mittätern werden – weil sie die schrecklichen Bilder per Smartphone weiterschicken. Die Polizei reagiert nun mit einer neuen Kampagne.

Menschen, die als Kinder missbraucht wurden, haben oft jahrelang psychische Probleme. Doch auch junge Menschen, die Bilder von solchen Sexualverbrechen durch Zufall ansehen müssen, können traumatisiert werden. Foto: picture alliance / dpa

Der Schauplatz: eine düstere Schulhof-Ecke. Die Video-Kamera fängt einen Jugendlichen ein, aber er zeigt nur seinen Rücken. Stockend erzählt er von den unfassbaren Szenen, die er mitansehen musste: „Ich hab das Handy in die Hand genommen und dieses Video geöffnet. Ein Freund hat`s mir geschickt. Dieser Typ wirft ein kleines Mädchen auf dem Bett hin und her. Mann, die ist bestimmt noch in der Grundschule, Alter. Der Typ – fuck - er vergewaltigt sie dann.“

Schnell schiebt er die Worte hinterher: „Ich weiß nicht, warum jemand sowas macht. Am liebsten hätte ich es gar nicht erst gesehen.“ Die Szene ist aus einer neuen Internet-Kampagne der Polizei gegen Kinderpornografie. Denn durch Zufall, Neugierde oder Naivität werden immer mehr Teenager zu Mitwissern – und zu Mittätern. Ihre Zahl wächst.

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