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Für kindergerechte Schutzmaßnahmen

Kinderschutz-Verein fordert Ende der Schulschließung

Der Kinderschutz-Verein Initiative Familien fordert ein Ende der grundsätzlichen Schließung von Schulen und Kitas. Der Verein weist in einem offenen Brief an den Landtag auf die wachsende Belastung für Kinder und Jugendlichen während des Lockdowns hin.

Mehr Schulbusse und Schnelltests: Der Kinderschutz-Verein fordert kindergerechte Infektionsschutzmaßnahmen. Foto: Marijan Murat/dpa

Der Kinderschutz-Verein Initiative Familien hat ein Ende der grundsätzlichen Schließung von Kitas und Schulen in Baden-Württemberg gefordert. „Wir brauchen für alle Kinder und Jugendlichen einen gewissen Anteil an Präsenz, damit sie die Möglichkeit haben, vor Ort zu lernen und soziale Kontakte in einer möglichst sicheren Umgebung zu pflegen“, sagte Zarah Abendschön-Sawall, Sprecherin der Initiative in Baden-Württemberg, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

In einem offenen Brief des Vereins an die Mitglieder des Landtags vom Freitag heißt es, die Belastungen für Kinder und Jugendliche durch den Lockdown würden von Tag zu Tag größer. Dabei sei bis heute nicht wissenschaftlich geklärt, welchen Anteil Kita- und Schulschließungen überhaupt an den sinkenden Infektionszahlen hätten. Kindgerechte Infektionsschutzmaßnahmen - etwa mehr Schulbusse oder mehr Schnelltests - müssten unverzüglich umgesetzt werden. Zur Eindämmung der Pandemie müssten grundsätzlich bei Kindern und Jugendlichen mildere Mittel gefunden werden.

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