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Extrem-Hochwasser

KIT-Experten werfen Politik Versäumnisse bei Flutkatastrophe vor

Ein Team von Meteorologen und Katastrophenexperten am KIT in Karlsruhe hat die Ursachen und Auswirkungen des katastrophalen Hochwassers untersucht. Die Forscher sehen Versäumnisse auf der Politik- und Verwaltungsebene und mahnen, aus historischen Erfahrungen zu lernen.

Historische Warnungen ignoriert? Nach dem verheerender Flutkatastrophe - hier eine Szene in Dernau bei Bad Neuenahr-Ahrweiler - werfen Forscher der Politik Versäumnisse beim Hochwasserschutz vor. Foto: CHRISTOF STACHE AFP

Zwei Uhr nachts am Sonntag, 11. Juli: Das ist der Zeitpunkt, an dem die Wissenschaftler am KIT den Vorboten der nahenden Flutkatastrophe sehen. Ein mit Kaltluft angefülltes Tiefdruckgebiet („Höhentrog“), das mit seinem Gewicht die darunter liegenden Luftschichten zusammendrückt, taucht 300 Kilometer westlich von Irland im Atlantik auf.

24 Stunden später erreicht es Cornwall, tags darauf Frankreich. Am Vormittag des 13. Juli schiebt sich der zum Bodentief „Bernd“ gewandelte Trog unaufhaltsam vom Südwesten über die Alpen nach Deutschland vor.

Ein riesiges Hochdruck-Bollwerk über Osteuropa verhindert, dass die sehr feuchten Luftmassen weiter nach Osten ziehen können.

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