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Anfrage an Bundesregierung enthüllt

Erhöhte Strahlung im Karlsruher Hardtwald – Grund wurde jahrzehntelang verschwiegen

Anfang Mai wurden am Hirschgraben in der Nähe des Campus Nord des KIT erhöhte radioaktive Strahlung festgestellt. Mit der Erklärung, dass diese von Granitsteinen stammen, wollte sich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl nicht zufriedengeben. Sie bohrte nach.

Gefährliche Altlasten: Ein Ereignis vor fast 50 Jahren auf dem Gelände des früheren Kernforschungszentrums Karlsruhe, auf dem sich heute der Campus Nord des KIT befindet, führt zu erhöhten Strahlungswerten am Hirschgraben. Foto: KIT KIT

Hat ein Störfall am früheren Kernforschungszentrum Karlsruhe (KfK) vor bald 50 Jahren auf dem Gelände des heutigen Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Hardtwald zu den erhöhten radioaktiven Strahlungswerten in der Nähe des Hirschgrabens geführt, die Anfang Mai festgestellt wurden?

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Karlsruher Grünen-Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl hervorgeht, die den BNN exklusiv vorliegt, könnte nach „vorläufiger Einschätzung“ ein „Ereignis am 13. Mai 1972 zu den in diesem Jahr vorgefundenen Radionukliden beigetragen haben“.

Was ist damals passiert?

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