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Rechtsstreit am Landgericht

Klage wegen eines Behandlungsfehlers: Betroffener aus Karlsruhe sieht sich in aussichtslosem Kampf

Ein Karlsruher leidet nach einem Eingriff an der Niere an Spätfolgen und klagt am Landgericht. Er spricht von Lügen der Ärzte und einem Gutachter, der sie schützt. Der 56-Jährige möchte zeigen, wie schwer es ist, einen Behandlungsfehler nachzuweisen.

Zur Statistik von offiziellen Behandlungsfehlern, so sagen Experten, muss man eine enorme Anzahl an nicht aufgedeckten Fällen dazu zählen. Foto: Felix Kästle/dpa

Am Samstagvormittag fährt Clemens Lüth auf der Autobahn von München nach Karlsruhe. Es wird nicht der übliche Besuch bei seiner Familie, der 56-Jährige fährt seiner endgültigen Niederlage entgegen. „Es macht mich kaputt“, sagt er dann am Telefon. „Die Lügen sind kaum auszuhalten.“ Doch nach seinem Besuch in Karlsruhe soll Schluss sein. Lüth sieht sich als Opfer eines Behandlungsfehlers und klagt am Landgericht.

Es geht aus seiner Sicht um einen unnötigen Eingriff an der Niere, Spätfolgen, einen Gutachter, der den operierenden Arzt schützt, und seine frühere Anwältin, die ebenfalls auf der anderen Seite steht. „Ich wurde zermürbt, diffamiert, Dinge wurden frei erfunden“, sagt er.

Er wird in der Verhandlung in dieser Woche vor Gericht untergehen, glaubt Lüth. Um aber auf den schwierigen Kampf von Patienten bei Behandlungsfehlern aufmerksam zu machen, erzählt der 56-jährige gebürtige Karlsruher seine Geschichte. Der Name ist von der Redaktion geändert.

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