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Am Samstagmorgen

Klimaaktivisten besetzen Teile des Mannheimer Großkraftwerks

Klimaaktivisten haben am frühen Samstagmorgen Teile des Mannheimer Steinkohlekraftwerks besetzt. Es hätten sich fünf bis sechs Menschen Zugang zum Gelände verschafft, sagte ein Polizeisprecher vor Ort.

Der Block 9 des Großkraftwerkes Mannheim ist am Rhein vor weiteren Kraftwerksblöcken zu sehen. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Die Aktivisten befinden sich demnach auf dem Dach einer Kohleförderanlage. Das Förderband des Kraftwerkblocks sei gestoppt worden.

Aktivisten hatten den Betrieb des Meilers immer wieder kritisiert und das Großkraftwerk als „Klimakiller“ bezeichnet. Vor einem Jahr waren etwa 100 Menschen in das Areal des Kraftwerks eingedrungen. Damals blockierten sie die Zufahrt und ein Förderband.

Betreiber des Kraftwerks sind die drei Energiekonzerne RWE (Essen), EnBW (Karlsruhe) und MVV (Mannheim). 2015 ging der 1,2 Milliarden teure Block 9 ans Netz. Er hat eine Leistung von knapp 2150 Megawatt.

Auch in Berlin demonstrierten Aktivisten

In Berlin besetzten ebenfalls am Samstagmorgen rund 20 Aktivisten ein Heizkraftwerk, um für einen schnelleren Kohleausstieg zu demonstrieren. Mehrere von ihnen befanden sich auf den Türmen des Kraftwerks in Moabit. Sie hatten ein Transparent mit der Aufschrift „Wer uns räumt, ist für Kohle!“ entrollt.

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