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Schwarz-Grüne Koalition

Koalition im Südwesten plant einen Führerschein für Hundebesitzer

Die Regierung im Südwesten hat die Einführung eines Hunde-Führerschein geplant. Dadurch sollen Hundehalter die Bedürfnisse ihrer Tiere besser kennenlernen.

Hundehalter sollen in der Zukunft einen „Sachkundenachweis“ vorzeigen. Foto: Xavier Lorenzo/imago-images

Der neuen Koalitionsvertrag berücksichtigt auch Hunde. Grüne und CDU wollen nach dem Vorbild Niedersachsens einen Hunde-Führerschein einführen, hieß es am Montag in Parteikreisen in Stuttgart. Zuerst hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet.

Für die Hundehaltung müssen Personen neun einen „Sachkundenachweis“ vorzeigen. Dafür müssen Hundehalter in einem schriftlichen Test und einer praktischen Prüfung vor Experten ihr Wissen über das Sozialverhalten der Vierbeiner demonstrieren. In Niedersachsen etwa kostet die Prüfung jeweils 40 Euro. Hintergrund für den Führerschein ist, Menschen vor Beißattacken zu schützen und im Sinne des Tierschutzes den Haltern die Bedürfnisse ihrer Hunde näherzubringen.

Land plant Registrierung von Tieren

Im Koalitionsvertrag heißt es außerdem, es soll eine Kennzeichnungs-, Registrierungs- und Versicherungspflicht geben. In Niedersachsen müssen Hunde schon seit 2011 einen elektronischen Chip tragen und haftpflichtversichert sein. Etwas später kam noch eine zentrale Datenbank hinzu, in der Halter alle Tiere anmelden müssen, die älter als sechs Monate sind. Ein solches Register ermöglicht es, die Tiere künftig ihrem Halter zuzuordnen - etwa wenn sie beißen und weglaufen, ohne dass der Besitzer erkennbar ist. Solch ein Vorgehen plant nun auch Baden-Württemberg.

Auch für die Haltung von gefährlichen Tieren, etwa Schlangen, soll es künftig einen „Sachkundenachweis“ geben. Hierbei sollen die Halter lernen, wie man diese Tiere hält und pflegt.

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