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Meinung

von Alexei Makartsev

Kampf gegen Corona

Hoffnung und Realität: Was der Impfstoff-Rückschlag bei Curevac deutlich machen sollte

Der temporäre Rückschlag beim Tübinger Biopharmaunternehmen Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffkandidaten ist kein Grund, an der Forschung zu zweifeln. Er zeigt, wie schwierig es ist, ein extrem anpassungsfähiges Virus zu schlagen.

Zulassungsprozess dauert länger als erwartet: Das Tübinger Unternehmen Curevac musste einräumen, dass sein Impfstoffkandidat gegen Corona bislang weniger wirksam ist als gehofft. Foto: Curevac

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac wird auf dem Weg zur Markteinführung seines Impfstoffkandidaten CVnCoV noch einige unerwartet hohe Hürden überwinden müssen.

Das mögliche Corona-Vakzin aus Baden-Württemberg hat sich angesichts der Ausbreitung von Virus-Mutanten in der Pandemie vorläufig als relativ wenig wirksam erwiesen. Die Zulassung des Produkts in der EU verzögert sich dadurch, und hinter den Plänen der Bundesregierung, CVnCoV in der nationalen Impfkampagne einzusetzen, muss man jetzt wohl ein dickes Fragezeichen setzen.

Die Nachrichten aus Tübingen überraschen und ernüchtern zugleich. Sie zeigen, dass unsere Vorstellungen davon, wie das anpassungsfähige Virus von den klugen Köpfen der bestens finanzierten Pharmabranche besiegt werden wird, bestenfalls naiv sind.

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