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Hilfe gegen Extremismus

Kompetenzzentrum gegen Extremismus soll auch Linksextremisten beim Ausstieg helfen

Das Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg soll nun neben Rechtsextremisten und religiös motivierte Extremisten auch Linksextremisten und Ausländerextremisten beim Ausstieg aus der Szene helfen.

Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, will Aussteiger aus der extremistischen Szene unterstützen. Foto: Sebastian Gollnow picture alliance/dpa

Das Land will künftig auch Linksextremisten beim Ausstieg helfen. Das Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg sei nun ebenfalls „Anlaufstelle für Aussteiger aus der linksextremistischen und ausländerextremistischen Szene“, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Die Politik reiche allen Aussteigern die Hand, sagte Innenminister Thomas Strobl. Man werde „nicht nachlassen und verstärkt alles daransetzen, Aussteigewillige aus den extremistischen Szenen herauszulösen“.

Seit 2018 berät konex Rechtsextremisten und religiös motivierte Extremisten, wenn sie ihre Szenen verlassen wollen. Unter dem Begriff „Ausländerextremismus“ werden den Angaben zufolge alle Bestrebungen zusammengefasst, die ihren Ursprung im Ausland haben, aber nicht religiös motiviert sind.

Solche Gruppierungen, zu denen auch Deutsche gehören könnten, würden häufig mit linksextremistischen Gruppen zusammenarbeiten, deren Ziel die Beseitigung der demokratischen Grundordnung sei.

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