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„Müssen sie auch bezahlen können“

Kretschmann warnt vor hohen Erwartungen in Schnelltests

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat vor hohen Erwartungen in das neue, umfassende Angebot für Corona-Schnelltests gewarnt.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nimmt an einer Landtagssitzung teil. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

„Das Angebot ist jetzt zwar größer als die Nachfrage. Wir werden die Tests aber nicht grenzenlos zur Verfügung haben, denn man muss sie auch bezahlen können“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag).

Die Tests sollten vor allem Menschen in Anspruch nehmen, die zum Beispiel Verwandte zu Hause pflegen oder häufig in Kontakt mit anderen stehen - wie etwa Kassiererinnen oder Busfahrer, sagte Kretschmann, der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl ist.

Verärgert zeigte er sich über die Verzögerungen bei der Auszahlung der sogenannten Novemberhilfe für die vom Lockdown belasteten Betriebe: „Der Bund hat das offenbar nicht schneller auf die Reihe bekommen.“ Das sei ein gutes Beispiel dafür, „was einem blüht, wenn ein Zentralstaat die Dinge regelt“. Als drängendes Problem nannte er den Erhalt lebendiger Innenstädte bei weiter wachsendem Onlinehandel.

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