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Elternverbände wollen langfristige Hilfen

Kritik an der „Eintagsfliege“ namens Kinderbonus

In diesen Tagen trifft die erste Rate des Corona-Kinderbonus auf den Konten der Eltern ein. So schön eine zusätzliche Finanzspritze ist, so kritisch sehen Elternverbände den Kinderbonus.

Zusätzliches Geld fürs Kind: Insgesamt 300 Euro Kinderbonus spendiert die Bundesregierung. In zwei Raten wird das Geld überwiesen – bei Besserverdienern verpufft die Zusatzeinnahme mitunter ganz. Foto: Mascha Brichta/dpa Foto: Mascha Brichta picture alliance/dpa

Natürlich seien die 300 Euro bei den Familien willkommen, räumt Cornelia Spachtholz vom Verband berufstätiger Mütter (VBM) ein – doch das große Aber schiebt sie sofort hinterher: „Der Kinderbonus ist eine Eintagsfliege“, sagt die VBM-Vorsitzende. „Die 300 Euro werden sehr schnell aufgebraucht sein. Wir brauchen langfristige Hilfen für Eltern.“

Ginge es nach dem Willen der organisierten berufstätigen Mütter, dann müsste der Staat den Eltern mehr Zeit erkaufen. „Wir wollen Teilzeit-Jobs auf allen Ebenen für Mütter und Väter“, sagt Spachtholz.

„Und wir hätten uns in der Corona-Krise Subventionen für Firmen gewünscht, damit diese die Eltern, die in der Kinderbetreuung gefordert sind, bei vollem Lohnausgleich von der Arbeit freistellen können.“

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