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Holpriger Start

Nutzer ärgern sich über Probleme mit neuer KVV-App „regiomove“

Der KVV setzt auf seine neue App „regiomove“. Doch zum Start ärgerte sich so mancher Nutzer über Störungen. Der Verkehrsverbund verspricht Besserung.

Neuer Tarif: Mit der App „regiomove“ ist auch der neue Tarif „homezone“ buchbar, der die Strecke unabhängig vom bisherigen Waben-Modell berechnet. Foto: Tanja Starck

Eine neue App soll Menschen helfen, sich bequemer und zielgerichteter mit Bus und Bahn fortzubewegen. „Regiomove“ heißt die seit 12. Dezember verfügbare App, die der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit großen Worten anpries: „regiomove kann alles. Alles außer beamen“. Manche Nutzerinnen und Nutzer möchten kommentieren: Alles außer funktionieren.

In der App kann man nach Registrierung eine Zahlungsmethode hinterlegen und sich die besten Verbindungen anzeigen lassen. „Je nach Dauer, Preis, Wetter, Anlass, Lust und Laune suchen Sie Ihr Verkehrsmittel aus und fahren los“, wirbt der KVV. Die Position von Bussen und Bahnen werde sogar live angezeigt.

Doch bislang kommt sie bei den Nutzenden nicht gut an. 1,5 von fünf Sternen vergeben etwa diejenigen, die die App für ihr Android-Gerät heruntergeladen haben (Apple: 2,3).

„Absolute Katastrophe diese App“, schreibt einer und berichtet unter anderem davon, dass die Suche in der App lange dauert. Andere berichten von einer schlechten Übersicht oder Problemen mit der Registrierung und betonen, die vorherige App sei besser gewesen.

KVV zum Start: „paar technische Probleme“

Für den KVV ist die neue App auch deshalb wichtig, weil darin erstmals die neuen digitalen Tarife „homezone“ und „Luftlinie“ gebucht werden können. Diese berechnen den Tarif individuell und unabhängig vom bisherigen Waben-Modell. Daher ist es aus Sicht des Verkehrsverbunds wichtig, dass viele Menschen die neue App nutzen.

„Es gab zum Start ein paar technische Probleme, die mittlerweile größtenteils behoben sind“, berichtet KVV-Sprecherin Sarah Fricke. Mit der neuen App habe man einen sehr großen Relaunch mit vielen Neuerungen unternommen. „So etwas macht man nur alle paar Jahre und es war eine große Herausforderung“, betont Fricke.

35.000 Menschen haben sich registriert

Unter anderem sei die maximal mögliche Anzahl an Registrierungen pro Stunde überstiegen worden. Nun seien die Kapazitäten aber ausgebaut. Bislang haben sich 35.500 Menschen registriert. „Wir gehen in den nächsten Wochen noch von einer deutlichen Steigerung aus.“

Vereinzelt gebe es noch Schwierigkeiten bei der Hinterlegung der Zahldaten. „Diese sind sehr individuell und müssen vom zuständigen Dienstleister behoben werden.“ Daher sei man für jeden Hinweis dankbar.

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