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Neues Konzept

Land plant dezentrale Corona-Impfungen in den Kommunen

Wer sich gegen das Coronavirus impfen lassen will, muss bislang mitunter weite Wege in Kauf nehmen. Geimpft wird derzeit ausschließlich in 50 Kreisimpfzentren sowie in neun zentralen Impfzentren. Nach Plänen des Sozialministeriums soll sich das ändern.

Eine Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs wird für die Verabreichung vorbereitet. Künftig soll auch dezentral in einzelnen Kommunen geimpft werden können. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Die Mobilen Impfteams sollen künftig auch interessierte Kommunen und Tagespflegeeinrichtungen besuchen können. Das teilte das Sozialministerium in Stuttgart auf BNN-Anfrage mit.

Starten sollen die neuen Vor-Ort-Termine, sobald alle Alten- und Pflegeheimbewohner ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten haben.

Mit Stand vom Donnerstag haben bislang knapp 70.000 der rund 400.000 Pflegeheimbewohner in Baden-Württemberg eine Erstimpfung erhalten, rund 35.000 wurden bereits ein zweites Mal geimpft.

Ab wann auch Hausärzte in die Impfkampagne mit einbezogen werden können, werde laut Ministerium derzeit noch geprüft.

„Voraussetzung dafür ist die Verfügbarkeit großer Mengen von Impfstoff, der zudem einfacher zu lagern und zu transportieren ist, als die aktuell verfügbaren Impfstoffe“, teilte das Ministerium mit.

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