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Ministerium sieht „wenig Sinn“

Wissenslücken durch Corona-Krise? Landeselternbeirat fordert Test für jeden Schüler

Haben Schüler in Baden-Württemberg Wissenslücken wegen der Corona-Krise? Das möchte der Landeselternbeirat durch eine unabhängige Lernstandserhebung herausfinden. Doch das Kultusministerium sieht darin „wenig Sinn“.

Schaffen sie den Anschluss – oder haben sie zu viel Stoff versäumt? Nach einem Jahr Corona-Krise und monatelangen Schulschließungen fordert der Landeselternbeirat eine klare Bestandsaufnahme für jeden Schüler. Foto: Malte Christians/dpa

Wo steht jedes Schulkind? Welche Wissenslücken haben sich aufgetan? Welche Chance haben die Mädchen und Jungen, gut durchs nächste Schuljahr zu kommen? Auf diese Fragen fordert der Landeselternbeirat (LEB) klare Antworten – und zwar für jedes einzelne Kind, jeden Jugendlichen.

Und das möglichst schnell. „Wir brauchen eine unabhängige Lernstandserhebung“, sagt LEB-Landesvorsitzender Michael Mittelstaedt im BNN-Gespräch. „Wir brauchen sozusagen einen Zettel für jedes Kind, auf dem eine Einschätzung steht.“

Wer diese unabhängige Untersuchung entwickeln soll, dafür hat Mittelstaedt einen Vorschlag: Das landeseigene Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW). „Der Auftrag vom Land müsste allerdings schnell raus, eigentlich noch in diesem April“, sagt Mittelstaedt.

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