Skip to main content

Fokus auf besserer Alarmierung

Landtagsdebatte: Wie gut ist Baden-Württemberg für Unwetterereignisse gerüstet?

Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat der Landtag in Stuttgart auf Antrag der SPD über die Lehren aus der Katastrophe debattiert. Die Fraktionen zogen weitgehend gleiche Schlüsse.

Lehren aus der Flutkatastrophe: Andreas Stoch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, spricht bei einer Plenarsitzung zum Thema Katastrophenschutz. Im Hintergrund Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die SPD hatte die Debatte beantragt. Foto: Bernd Weissbrod/ dpa

Wenig Kontroversen, keine zugespitzte Debatte, sondern weitgehende Einigkeit in zentralen Fragen quer durch die Fraktionen: Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit ihren vielen Todesopfern hat zu einer Debatte im Landtag geführt, die frei von scharfer Rhetorik war.

Im Gegenteil: Einmütig gedachten die fünf Fraktionen der Toten, versicherten ihre Solidarität und zogen weitgehend gleiche Schlüsse. Über alle Fraktionen gab es Lob für die Einsatzbereitschaft der Helfer und Helferinnen aus dem Land, gleichermaßen bewerteten die Redner den Zustand des Katastrophenschutzes im Land als gut.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) lobte die Debatte und nannte alle Redner „pietätvoll und mitfühlend“. Großen Beifall gab es für seine Feststellung, dass die 16 Innenminister der Bundesländer und der Bundesinnenminister keinen Anlass sähen, an der bewährten Zuständigkeit der Länder für den Katastrophenschutz etwas zu ändern. „Der Bund unterstützt – aber entscheidet nicht“, so Strobl.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang