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Vorbereitung der Ministerpräsidentenkonferenz

Laschet sagt Wahlkampftour in Baden-Württemberg ab

Drei Tage lang, von Donnerstag bis Samstag, wollte CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet durch Hessen und Baden-Württemberg reisen und vor Ort Gespräche führen. Auch ein Besuch des Baumwipfelpfades in Bad Wildbad war vorgesehen. Doch daraus wird nichts.

Wegen der Hochwasserkatastrophe kommt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet nicht nach Hessen und Baden-Württemberg. Auch der geplante Besuch von Bad Wildbad fällt aus. Foto: Marius Becker/dpa

Alles war bereits bis ins kleinste Detail geplant. Drei Tage lang, von diesem Donnerstag bis Samstag, wollte CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet innerhalb seiner Wahlkampftour durch Hessen und Baden-Württemberg fahren und damit offiziell die Kampagne der Union einläuten.

Stationen wären unter anderem Frankfurt am Main, Heidelberg, Leimen, Schwäbisch-Gmünd, Aalen und Konstanz gewesen, wo Laschet mit politischen Verantwortlichen und Bürgern Gespräche führen wollte.

Auch in Bad Wildbad (Landkreis Calw), der traditionsreichen Kurstadt im Tal der Enz, wollte Laschet Station machen. Am Freitagvormittag war nach einem Gang über den spektakulären Baumwipfel-Pfad eine Gesprächsrunde mit Waldbesitzern, Vertretern des Jagdverbandes und Umweltschützern geplant. Drei Stunden im Nordschwarzwald waren insgesamt dafür vorgesehen.

Absage wegen der Hochwasserkatastrophe

Doch am Mittwoch sagte die CDU kurzfristig die gesamte Tour ab. „Die Bewältigung der Hochwasserkatastrophe hat für Armin Laschet höchste Priorität, ihr wird er auch weiterhin seine volle Aufmerksamkeit widmen“, hieß es in einer Pressemitteilung des Konrad-Adenauer-Hauses.

Am kommenden Dienstag finde eine Ministerpräsidentenkonferenz statt, um für eine „schnelle Akquirierung der Hilfen für die Betroffenen sowie die betroffenen Regionen in den Hochwassergebieten zu sorgen“. Bis dahin seien „weitere operative Schritte abzustimmen“. Daher könne er nicht im Wahlkampf unterwegs sein. Laschet ist Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, das neben Rheinland-Pfalz von dem Hochwasser und den Überschwemmungen Ende Juli besonders stark betroffen war.

Ein neuer Termin für seine Tour durch Hessen und Baden-Württemberg steht nach Angaben der CDU-Zentrale noch nicht fest. Man werde die Öffentlichkeit „zeitnah informieren“, hieß es.

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