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Minister noch nicht in Weihnachtsstimmung

Lucha bremst Vorfreude auf Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg

Nach wie vor gilt: Vorsicht vor Vergnügen während der Corona-Pandemie. Das dürfte im Winter wohl auch die Weihnachtsmärkte im Land betreffen. Ihre Veranstalter allerdings hoffen auf Planungssicherheit.

Der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration von Baden-Württemberg Manfred Lucha (Die Grünen) äußert sich zu möglichen Weihnachtsmärkten im Land. Foto: Sebastian Gollnow

Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Die Grünen) hat wegen der Corona-Pandemie Hoffnungen auf eine Weihnachtsmarkt-Saison gedämpft und Vorsicht bei Großveranstaltungen angemahnt. „Wir können derzeit nichts tun, was wir nachher nicht nachvollziehen können“, sagte Lucha am Dienstag in Stuttgart.

Die Frage nach den Weihnachtsmärkten müsse zwar entschieden werden, weil auch die Beschicker Planungssicherheit bräuchten. Es sei aber dringend notwendig, stets die Wege der Besucher und deren Kontakte nachvollziehen zu können. „Märkte zum Beispiel in der Stuttgarter Innenstadt werden wir in dieser Form nicht durchführen können“, sagte Lucha.

Es gibt noch Hoffnung

Zuvor hatte das Wirtschaftsministerium leichte Hoffnungen auf Weihnachtsmarkteröffnungen gemacht. Gemeinsam mit Luchas Sozialministerium erarbeite ihr Haus derzeit Regelungen für die Öffnung von Märkten und mobilen Freizeitparks, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart.

„In diesem Rahmen kann grundsätzlich auch die Durchführung von Weihnachtsmärkten denkbar sein“, sagte die CDU-Politikerin weiter. Details zu den Auflagen nannte sie nicht.



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