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Wachstum geringer als vor Pandemie

Ministerin: Wirtschaft kommt gut aus der Krise

Die Wirtschaft in Baden-Württemberg kommt besser aus der Krise als der bundesweite Durchschnitt. Das Land sei nach Angaben der Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) von einer Insolvenzwelle verschont geblieben.

Laut Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, ist das erste Halbjahr in den meisten Branchen gut gelaufen. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Die baden-württembergische Wirtschaft wird nach Überzeugung von Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) im laufenden Jahr besser aus der Krise kommen als der bundesweite Durchschnitt. Mit einem Wachstum zwischen 3,5 und vier Prozent für das Gesamtjahr werde allerdings noch nicht das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht, sagte die Wirtschaftsministerin der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch). Das erste Halbjahr sei in den meisten Branchen sehr gut verlaufen. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten in der Mikroelektronik und bei Baumaterial sowie der steigenden Rohstoffpreise sei noch ungewiss, wie die zweite Jahreshälfte sich gestalte. Bei Holz etwa sei eine Entspannung zu verzeichnen, weil die Kapazitäten wieder hochgefahren würden.

Baden-Württemberg sei von einer Insolvenzwelle verschont geblieben - auch nach dem Inkrafttreten wieder verschärfter Regelungen. Nach den neuesten Zahlen von Mai und Juni sei die Zahl der Insolvenzen sogar 15 Prozent geringer als ein Jahr davor. Ohne die umfangreichen staatlichen Unterstützungsprogramme wären ganze Branchen weggebrochen. Sorgen bereite ihr aber die rückläufige Zahl von Geschäftsreisen. Sie sagte den Blättern: „Da ist bisher nicht abschätzbar, wann das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird.“

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